Vom 1. bis 3. Mai 2026 kamen junge Menschen aus verschiedenen europäischen Jugendparlamenten zusammen, um gemeinsam an Zukunftsfragen zu arbeiten, voneinander zu lernen und den europäischen Austausch weiter zu stärken. Der Dachverband der bayerischen Jugendvertretungen e.V. war mit engagierten Mitgliedern vertreten und Gastgeber in Starnberg.
Bereits am Freitag begann die Veranstaltung mit viel Energie bei der Ankunft der Teilnehmenden aus Estland, Tschechien, Niederlanden, Slowakei, Polen und Deutschland. Schon beim gemeinsamen Abendessen entstanden erste Gespräche, die später bei der „Intercultural Night“ vertieft wurden. Dieser Teil des Abends bot Raum, kulturelle Besonderheiten zu teilen und die Vielfalt Europas sichtbar zu machen und den Startschuss für ein offenes, vertrauensvolles Miteinander setzten.
Der Samstag war geprägt von intensiver inhaltlicher Arbeit. Nach einem gemeinsamen Warm‑up folgte die Vorstellung aller angereisten Gremien, in der die verschiedenen Jugendparlamente ihre Strukturen, Projekte und Herausforderungen vorstellten. Im Anschluss bot das „Problem‑Solving Lab“ Raum, konkrete politische und organisatorische Fragestellungen gemeinsam zu bearbeiten. Die Teilnehmenden arbeiteten in internationalen Gruppen und entwickelten Lösungsansätze zu Themen wie Jugendbeteiligung, Demokratieförderung und europäischer Vernetzung.
Der Höhepunkt des Tages war der Vortrag von Florian Siekmann, MdL, der über die Bedeutung von Jugendengagement in politischen Prozessen sprach. Seine Impulse lösten lebhafte Diskussionen aus, insbesondere zur Frage, wie junge Menschen in Europa langfristig politisch gestärkt werden können.
Am Sonntag gab es einem Vortrag von Nele Marks von der Friedrich‑Ebert‑Stiftung über Möglichkeiten von Stiftungen als Unterstützer kommunaler Jugendgremien. Ihre Einblicke in politische Bildungsarbeit und internationale Jugendförderung boten einen wertvollen Abschlussimpuls.
Nach einer letzten gemeinsamen Reflexion verabschiedeten sich die Teilnehmenden, mit vielen neuen Ideen, Kontakten und Motivation für die weitere Arbeit in ihren Jugendvertretungen.
Das YPNE‑Wochenende 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig europäische Vernetzung für die Jugendbeteiligung ist. Die Mischung aus politischer Bildung, internationalem Austausch und gemeinsamer Projektarbeit stärkt nicht nur die einzelnen Jugendlichen, sondern auch die Strukturen der Jugendvertretungen in Europa.
Für den Dachverband der bayerischen Jugendvertretungen e.V. war die Austragung ein wertvoller Beitrag zur europäischen Zusammenarbeit und ein starkes Zeichen dafür, dass junge Menschen bereit sind, über Grenzen hinweg Verantwortung zu übernehmen und ihre Zukunft zu gestalten.







